Die St.-Joh.-Nepomuk-Pfarrkirche im Kulturmusterdorf Bökendorf hat eine neue Orgel. Dieses besondere und nicht alltägliche Ereignis hat die Kirchengemeinde am Sonntag, den 21.02.2010 um 10.00 Uhr mit einem feierlichen Hochamt mit Weihe der neuen Orgel begangen.
Das Hochamt begann mit einem feierlichen Einzug durch das Hauptportal mit Fahnenabordnungen der Schützengilde und der KFD, allerdings ohne Orgelmusik. Nach der Predigt wurde die neue Orgel von Pastor Koch geweiht und erst dann ertönte sie erstmalig in voller Klangbreite zur Freude der zahlreichen Gottesdienstbesucher.
Im Anschluss an den Gottesdienst haben der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat zu einem Empfang ins Pfarrheim eingeladen, um dieses Ereignis zu feiern.
Mitte Januar wurde die alte Orgel abgebaut, die rund 200 Jahre lang die Gläubigen mit ihrer klangvollen Musik erfreute und zum Lobe Gottes beigetragen hat. Für einige Wochen konnte sich die Organistin somit den Weg zur Orgelempore hoch sparen. Das betagte Instrument war nicht mehr zu reparieren oder zu stimmen und so musste die Bökendorfer Kirchengemeinde sich endgültig davon trennen.
Die neue Orgel stammt aus der profanisierten Hüffertkapelle in Warburg, die im Besitz der Armen Schulschwestern des Klosters Brede, Brakel, war und 1970 von der Kasseler Orgelbaufirma Bosch erbaut wurde. Es ist eine sog. Schleifladen-Orgel mit insgesamt sieben Registern und 422 Pfeifen. „Wir freuen uns sehr über die neue Orgel und danken Pfarrer Wilhelm Koch, der sich für den Kauf des Instruments stark gemacht hat.“, erklärt Ursula Meier, die als stellv. Vorsitzende des Kirchenvorstandes die Handwerkerarbeiten vor Ort koordiniert hat.
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